Konzept

Diese Ausstellung mit 20 Kunstwerken lädt ein auf eine Entdeckungsreise zu den 10 Geboten. In eine »neue Sprache« gekleidet und auf einer neuen Ebene der Kommunikation haben zwei Künstler in Bildern und Skulpturen Werke für eine Auseinandersetzung mit den Geboten geschaffen.

10 Bilder im Format 2m x 1m stehen frei im Raum. Sie sind im Zusammenhang stilistisch und farblich harmonisch gestaltet und können auch als einheitliches Gesamtwerk zusammengestellt werden. Im Vordergrund stehen positive Aussagen. Erst auf den zweiten Blick erscheinen nachdenkliche, kritische Elemente, die Fragen aufwerfen.

10 Skulpturen brechen aus der optischen Harmonie aus, irritieren und regen zum Nachdenken an. Während die zehn Bilder jeweils einem bestimmten Gebot zugeordnet sind, können die Skulpturen vertauscht werden. Neue Gedanken und Fragen ermöglichen sich dadurch. Werden die Skulpturen geschickt zueinander gestellt, entsteht ein tiefer Raum und die Fabelwesen und Menschen kommunizieren miteinander. Hund, Wolf, Fuchs, Hahn und Kuckuck sind Bestandteil vieler Fabeln und Märchen. Sie inspirieren und schaffen Assoziationen.

Bilder und Skulpturen lassen Spielraum für eigene Gedankengänge, mehr Spielraum, als Worte es können. Denn Kunstwerke sind nicht auf eine einzige Bedeutung festgelegt. Stattdessen regen sie an, eigene Bedeutungen zu entdecken und dadurch neue Standpunkte zu definieren. Bild und Skulptur treten im Raum in Beziehung zueinander. Die wechselseitige Durchdringung wird bewusst in den Vordergrund gerückt. Kirche, Kunst und Kultur bilden als Gemeinsames eine Symbiose für die gedankliche Entwicklung, eine Basis für Kommunikation und ein daraus entstehendes Bildungsangebot.

In diese Spannung wird die Betrachterin, der Betrachter mit einbezogen. Er nimmt nicht nur teil, sondern bekommt die Chance, ganz persönlich Stellung zu beziehen: Wo komme ich in den 10 Geboten vor? Statt der vielen Verbote können durch Gebote Möglichkeiten und Freiheiten entstehen.

Entdecken, fragen, staunen und debattieren Sie, ermöglichen und suchen Sie interkulturellen Austausch im Miteinander! Wir freuen uns auf Sie.

Marianka von Magnis,
Projektleitung, Ev. Bildungswerk Wolfsburg-Wittingen

Natascha Engst-Wrede,
Künstlerin

Jürgen Eimecke,
Künstler

 

Haben Sie Fragen? Oder Anregungen? Möchten Sie die Ausstellung auch in Ihre Gemeinde oder Einrichtung holen? Dann wenden Sie sich gerne an

Marianka von Magnis
Ev. Bildungswerk Wolfsburg-Wittingen

Tel.: 05831 252678-11
Fax: 05831 252678-99

Junkerstraße 22
29378 Wittingen

Einen Eindruck gibt das 2013 im selben Kirchenkreis durchgeführte Passionsprojekt, das ähnlich wie dieses als Pilgerweg mit Kunstwerken gestaltet war.

www.passionsweg2013.de